Samstag, 18. Juni 2011

Glück im Spiel, Pech in der Liebe?

Wer kennt das alte Sprichwort nicht? Glück im Spiel und Pech in der Liebe. Es muss nicht immer stimmen, wenn man einige Regeln im Spiel befolgt. Beim Pokern geht es um Mathematik. Man sollte mit der mathematischen Wahrscheinlichkeitsrechung vertraut sein, denn im Grunde geht es bei solchen Spielen um wiederkehrende Karten. Natürlich gibt es noch eine Reihe von vielen weiteren Regeln, wie zum Beispiel die Position am Tisch des Spieles.

Derjenige der „On the Button“ sitzt, hat sehr gute Chancen im Spiel. Er ist als letzter an der Reihe und kann somit auf das Verhalten der Gegner reagieren, während die Anderen nur agieren können. Man sollte auch seine Augen mit einer Sonnenbrille verbergen, denn so kann der Gegner die Reaktionen der Augen nicht sehen. Man sollte sich immer ruhig verhalten. Es macht keinen Sinn, wenn man immer unruhig herumzappelt. Der Gegner erkennt dies sofort und kann darauf reagieren. Die Hände verraten auch einiges. Zittern sie zu viel, denn zeigen sie, dass man zum Beispiel einen Bluff macht. Man sollte bei diesem Spiel auch das Glück nicht ganz unterschätzen. Es ist ja allgegenwärtig doch es kann für, oder gegen einen sein. Das Glück ist eine ständig wechselnde Variable, die auf keinen Fall ignoriert werden darf. Man sollte sich aber immer bewusst sein, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Genauso wie Glück ist auch Erfahrung in diesem Spiel einfach unerlässlich.

Auf vielen Plattformen im Internet boomt zurzeit das Poker Online. Man spielt es interaktiv und es ist wesentlich einfacher zu spielen. Das ganze deuten von Mimik und Gestik fällt weg. Wenn man Poker Online spielt, hat das natürlich seine Vorteile und Nachteile. Der Gegner kann das Verhalten von einem selbst nicht sehen, jedoch ist es umgekehrt genauso. Man kann nichts deuten, was die ganze Sache schon um einiges schwieriger macht.


Der Text stammt von Julia Winkler und ist Teil einer Kooperation.

Sonntag, 12. Juni 2011

illusive



so, ya... 'sup?

um es kurz zu fassen: da ich im moment so wirklich rein gar nicht poker, dafür aber bilder mache (und bearbeite) kann ich bilder posten. würde dann so aussehen dass ich versuche (!) jeden sonntag einen bildpost zu verfassen, wenn ich finde mit passender musik und evtl einer kleinen geschichte zum bild. alternativ kann ich auch über meinen "werdegang" als hobbyphotograph schreiben, oder sonstwie versuchen einen kleinen einblick in ebenjenes hobby zu verschaffen - hauptsache ich melde mich hier mal wieder :D
feedback in den kommentare ist also durchaus erwünscht, bin ja relativ flexibel was mein posten angeht ;D

nun jedoch genug der wortverdreherei, hier das erste bild:



Klick vergrößert.

leider ist dieses nicht von mir, bin mit meinem vater auf bildersafari gewesen, und dieses hier hat er geschossen. habe dann einfach in gimp (photoshop gibt's wenn ich wieder geld habe... ;) ) eine maske drübergelegt, oben farbsättigung raus, unten ein bisschen hoch um kräftige farben zu bekommen die sich von der oberen hälfte abheben. motiv ist die "burg vischering", bzw ein teil davon.

basic'ly that's 'bout it!

psycho out
color on

Sonntag, 5. Juni 2011

USA TR - Von der Wüste zur Skyline - Fotos

Jetzt gibt es schon einmal mitten drin Fotos. Fotos von unseren "Abenden" haben wir leider fast keine, da das Überleben der Kamera nicht vollkommen gesichert werden konnte und wir sie dann lieber direkt immer zu Hause gelassen haben.

Ich habe sie jetzt auch nicht nochmal geordnet, weil ich ein blöder fauler Sack bin und die in falscher Reihenfolge hochgeladen wurden. Ich bin vollkommen unschuldig. Fast zumindest.


Unser Kühlschrankinhalt im Vegas Hotel

Las Vegas Downtown vor irgendeinem Casino, schön mit einer Kanne Bier in der Hand. Diese 16 Unzen Dosen sind der Hammer. Habe mir auch direkt zwei davon gekauft.


Las Vegas View bei Nacht aus dem Fenster unserer Suite.

Unser Badezimmer im Vdara Hotel in Las Vegas

Unser Wohn/schlafbereich

Unsere Küche. Wofür wir auch immer eine Küche brauchten. Hauptsache einen Kühlschrank.


Grand Canyon. Es war kalt und windig.
Bryce Canyon. ES HAT GESCHNEID VERDAMMT NOCHMAL.
Horse Shoe Bend.
Keine Ahnung wo wir da sind. Da sind halt Felsen.
Ich bin fremd gegangen.
Mitten in der Wüste in irgendeinem kleinen Touristendorf, das aus einer Straße glaube ich bestand.
Pin Up bozzo auf unserem "alten" Auto, während wir auf das neue gewartete haben. Schlüssel verloren und so.
Joshua Tree National Park. Neben mir lag ein benutzes Kondom. Ich frage mich wer da rumgefickt hat, mitten an so einem bekackten Viewpoint.



Wenn die Damen und Herren wünschen kann ich noch ein paar Panorama Bilder posten.

Samstag, 4. Juni 2011

BBQ > Poker

Moin moin,

aus dem sonnigen Norden. Wettertechnisch darf es gerne die nächsten 4 Monte so bleiben. O.k. - Nachts hin und wieder ein paar Regenschauer wären ganz nett.

Zumindest hoffe ich mal, das es bis zum Monatsende vergleichsweise schön bleibt.
Denn ab dem 14.06. hab' ich noch etwas Urlaub, ehe ich am 01.07. nen neuen Job anfange. Genau genommen ist es der gleiche Job, aber in 'ner anderen Firma.
Ein Wechsel nach knapp 15 Jahren ist schon etwas, etwas, etwas.... mir fällt kein passendes Adjektiv in. Jedenfalls ist es in komisches/merkwürdiges/fremdes Gefühl.
Schließlich waren die Kollegen größtenteils schwer in Ordnung. Das Arbeitsklima wird schwer zu toppen sein.

Gestern abend wurde ( mal wieder ) der Grill mit leckerem EHEC-freien Lebensmitteln befrachtet. Dazu noch reichlich Alkohol, um auch sonstige Bakterien abzutöten.
Heute wird dann an anderer Wirkungsstäte gegrillt. Irgendwann muss ich wohl auch mal wieder den Ausrichter machen. Zum Glück hab' ich nur nen Balkon. Da opfern sich dann lieber andere, die ne schicke Terasse + Garten haben. Mir ist's recht :-)
Pokertechnisch lief der Mai alles andere als gut. 12 Stacks down. Knapp 40K Hände. Die Hand des Monats war dabi sicher folgende:

klick

Am Turn gegen 2 Spieler noch 90% vorne.....

Schätze mal, im Juni werde ich trotz Urlaub weitaus weniger online zocken.
In der wöchentlichen Live cahsgame Runde ( die inzwischen meißt 2 mal in der Woche statt findet ) läuft es deutlich besser. So viele Maniacs, die sich in der NL10 runde mit 500 BB's einkaufen und dann rum spewen. Wer geduldig wartet holt sich die Chips irgendwann.

b.t.w.: hab' ein Urlaubsbild von Bozzo gefunden



Ich rasier' mich im Urlaub auch nie....

Freitag, 3. Juni 2011

Schon wieder Vatertag...

Und jedes Jahr grüßt das Murmeltier...

Sitzprobe auf den neuen Faltklapphockern...

 Der Anfang!

 Der Mittelteil!

Vom Ende weiß ich nichts mehr... Aber wir haben eine Menge neidischer Blicke abbekommen. Manche murmelten im Vorbeigehen sogar was von "...Profis..."...

Falls sich einer fragen sollte: Die Gurke hat spanische Flaggen und war für meinen Gemüseamoklauf gedacht: "Weg da! Ich habe eine Gurke! Und ich werde sie benutzen! Gehen sie aus dem Weg!"

Ach ja, es ist ja schon wieder ein Monat um. Gut, dass Du mich daran erinnerst, Psyco...
28 Hände Badugi, -$0.40. Poker kommt gerade etwas aus der Mode in diesem Blog :-) Ist halt mehr ein Winter"sport"...

Edit: Vorhin den Bollerwagen mit dem Leergut zum Automaten geschoben: 60 x 0,33L... Dazu kommt noch ein voller Rucksack mit Pfandflaschen.... 

Donnerstag, 2. Juni 2011

summtertime



jee, eigenntlich wollte ich ein anderes sommerlied, aber youtube spuckt nichts aus. mobbing.

Mai:
[ ] 300 husngs
[ ] irgendeinen ironman
[ ] auscashen?
[ ] unisport




6er gecrusht, 23er gerockt und 10er krass verhauen :D mit bonussachen und rb 74.64$ up.

ist also ok. konnte dann sogar endlich ein teil auscashen, in zukunft ist poker also weiterhin da wo es diesen ganzen monat mehr oder weniger war - im bereich hobby. "nebenjob" kann man das nun wirklich nicht mehr nennen was ich da mache :D hab noch rund 300$ drauf gelassen, damit spiele ich wann ich will was immer ich will.

studium klotzt halt atm ran, dann ab und an draußen bilder machen und schwupps ist wieder eine woche rum. zumal nerdaments atm einfach mehr spaß machen als pokern.

ziel für juni daher: keins. nicht broke gehen vllt, das wars aber auch schon.

psycho out
summer on

Dienstag, 31. Mai 2011

USA TR - Von der Wüste zur Skyline - TEIL II

Weiterführung von Tag 2:

Die Stadt, oder das Dorf, ODER AUCH DER ABGEFUCKTESTE DRECKSORT IN KALIFORNIEN, je nachdem wie man es nennen möchte, in dem wir nun gestrandet sind heißt Kingmen und liegt auf der Route 66, unweit des Grand Canyon, welchen wir uns am nächsten Tag anschauen wollen. Ich betone hier schon einmal das wort "wollen".

Es ist bereits Abends und wir suchen uns also erst einmal wieder ein Motel. Es gibt in diesem Ort erstaunlich viele und so fahren wir ratlos an ca. fünf Stück vorbei, ehe wir den folgeschweren Fehler begehen und am billigsten halten. Dem Lido. Wir wollen ein Zimmer besichtigen und werden auf dem Weg dahin direkt von einem abgefuckten Typen in Skaterkleidung angehalten, welcher in dem Motel feste wohnt und uns unbedingt rät hier ein Zimmer zu nehmen und mit ihm später was trinken zu gehen. Ich bin skeptisch. Er heißt John Volkersen und ist begeistert das wir deutsche sind weil irgendeiner seiner DNA gestörten Vorfahren aus Deutschland kommt.

Ok, das Zimmer ist der letzte Dreck aber es gibt einen TV und einen großen Kühlschrank und das reicht uns. Bei $54 für drei Personen kann man nicht meckern. Wir "ziehen" also ein und suchen uns erstmal einen Diner zum Futtern. Wir landen in irgendeinem Rentnerrestaurant wo es 30% Preisnachlass gibt wenn man +60 Jahre alt ist oder wahrscheinlich beim Essen den Exitus erleidet. Ich weiß nicht mehr was ich gegessen habe, aber entweder war es ein Burger oder ein Sandwitch. Was anderes bekommt man eh nicht und schmecken tut es ohnehin nicht. Was mich im übrigen echt enttäuscht hat. Die Burger in NY waren überall der absolute Hammer, aber was will man in Kleinstädten auch erwarten.

Danach suchen wir auf der Hauptstraße vergeblich eine Bar/Saloon, werden aber nicht fündig. Auf Nachfrage bei Passanten erfahren wir zwar das es eine Bar geben soll, aber wo die liegt kann uns keiner so genau sagen. Warum erfahren wir noch später. Dann also ab zur nächsten Tankstelle wieder das obligatorische Bierchen fürs Motel kaufen und auf dem Weg dort hin werden wir von zwei Mädels angesprochen. Richtige Vorstadtpommeranzen und Pummelelfen die einfach nur billig aussehen. Ob wir mit ihnen was trinken wollen und wo wir wohnen fragen sie. Wie der Zufall so will wohnen sie auch im Lido Motel, bzw. arbeitet eine dort als Putze. Ich ahne bereits schlimmes. Jedenfalls gehen wir mit denen nach erfolgreich getätigtem Bierkauf zurück zum Motel und unterhalten uns dort vor deren Zimmer einige Zeit lang, in der ich fieberhaft überlege wie ich mich auf das Zimmer verabschieden kann und dann etwas von explosive direhea laber und instant aufs Zimmer gehe als die eine anfängt Passagen aus ihrem Tagebuch vorzulesen. Ich meine wtf? Wie ist die denn drauf?

15min später, ich musste wirklich kacken, steht John Volkersen auch draußen und Stefan hat ihn bereits gefragt wo wir eine Bar finden können. Er bietet uns an uns zu einer zu führen wenn wir ihm ein paar Drinks dort spendieren weil er broke ist. Das er broke ist hätte ich bei der Baggy die schon mind. 10 Jahre alt ist, dem verwanzten T-Shirt, der braunen Fresslatte und der Tatsache das er in einem Motel wohnt, nun wirklich nicht gedacht. Unser Bedürfnis nur von diesen Mädels wegzukommen (die noch keine 21 sind und daher in keine Bar dürfen, hihi), lassen uns also mit John ziehen. Er führt uns durch diverse dunkle Hinterhöfe sowie Gassen und eigentlich erwarte ich gleich schon seine beiden Freunde mit ihren Knarren zu treffen, aber irgendwann kommen wir tatsächlich an einer Tür an, auf welcher steht "No Guns inside". Hm, ok. Klingt vielversprechend, also rein da. Die Bar sieht ganz ok aus. Großräumig, ein Pool Tisch in der Mitte und ein Außenbereich wo man rauchen kann. Musik gibt es nur wenn jemand Geld in die Jukebox schmeißt. Das Publikum besteht allesamt aus Cowboys und hässlichen Redneckweibern. Alle gucken uns beim Betreten der Bar an. Das Wort "Tourist" und "Außenseiter" steht wahrscheinlich auf unserer Stirn geschrieben.

In der abendlichen Folge trinken wir diverse Biere und vorallem ich einige Whiskey-Coke. Die Amis haben eine interessante Mischung was das anbelangt. 3/4 Whiskey und ein 1/4 Coke, während vorher schon das komplette Glas voller Eiswürfeln war. Dilletanten, aber wenigstens die Mischung ist gut und die Drinks kosten genau so viel wie ein Bier. Sehr verwirrend. Ich spiele mit irgendeiner Barschlampe eine Runde Pool und meine irgendwann frustriert zu ihr "Damn, I suck at this game", worauf sie antwortet "And I will suck your cock". Ich habe mir nichts anmerken lassen und einfach mit einem aufgesetzten Pokerface weiter gespielt. ALTER. Im Laufe des Abends werden wir von so ziemlich allen Weibern mindestens einmal angemacht oder sie stellen sich uns zumindest vor. Wir scheinen das Highlight des Abends zu sein. Ach, wahrscheinlich das Highlight des ganzen Monats oder so. Eine Frau, ich schätze mal Mitte 30, stellt uns ihre Schwägerin vor, die 22 ist und meint "she is so beautiful, isn't she? Dazu muss ich sagen, ich glaube das Mädel hatte eine Zahnlücke, fettige Haare und ein dümmliches Grinsen. As usual halt. Falko jedenfalls nickt nur freundlich, Stefan verdreht die Augen und ich haue erstmal ordentlich besoffen "yeah, she is so beautiful" raus und versuche dabei ebenso dumm zu grinsen wie das Mädel. Meine Stimme hatte wohl den richtigen Ton des Sarkasmus nicht so ganz gut im englischen getroffen und die Bauernschlampe wich ab da nicht mehr von meiner Seite, was uns dann doch komplett in die Flucht und zurück gen Motel verschlagen hat.

Dort wieder angekommen, mussten wir ja wie unser Glück es wollte, noch die beiden Mädels vom frühen Abend treffen. Die abgedrehteste von denen, die mit dem Tagebuch, hatte es dann auch wirklich geschafft sich mit in unser Zimmer zu drängen und uns derbst auf den Sack zu gehen mit ihrem Leben und ihrer Anwesenheit. Sie wollte gerne mal von einem deutschen gefickt werden meinte sie irgendwann. Die Aussage sorgte noch für allgemeines Gelächter und irgendjemand meinte never-ever, kp ob Stefan oder Falko, aber dann fing sie an darüber zu schwadronieren warum wir sie nicht begatten wollten und ob es an ihrem Gewicht liegen würde, bla bla. Zwischendurch verschüttet sie noch Bier über meine Hose und fängt an wie wild an dieser zu rubbeln, bis ich sie einfach wegschubse und Stefan geistesgegenwärtig die Gelegenheit nutzt sie gleich auch noch aus dem Zimmer zu befördern. Uff. Anstrengend.


Tag 3:

Nur schnell weg aus diesem Motel. Hupend fahren wir um 07:00 vom Parkplatz. Erst einmal ab zum nächsten Supermarkt Frühstück kaufen. Der Supermarkt unserer Wahl nennt sich Bashers. Ein amüsanter Name. Wir kaufen ein und an der Kasse bemerkt Stefan das die Autoschlüssel und seine Brieftasche weg sind die beide in seinem Einkaufskorb zuvor lagen. WTF? In der Tat, beides war weg und nicht wieder auffindbar. Auch die Angestellten des Supermarktes, alle sehr hilfsbereit, konnten nichts finden und somit mussten wir uns der Tatsache stellen beklaut worden zu sein. MORGENS IN EINEM SUPERMARKT AM ARSCH DER WELT!! Stefan also erstmal unseren Autovermieter angerufen. Der schickte uns nach einer Stunde jemanden der unser Auto aufbrechen sollte damit wir an unsere Sachen kommen können und nach fünf Stunden sollte jemand aus Phoenix mit unserem neuen Auto ankommen. Wut, Hass...die üblichen Gefühle übermannten mich mal wieder und ich kaufte im Supermarkt aus Frust erst einmal ein Bier und einen Ball für $1.

Nach einer Stunde kam dann auch der Typ, der hauptberuflich Autoknacker oder sowas ist, an. Rauschebart, abgewrackte stinkende Klamotten an und ein Flip Chart in der Hand wo an der Seite SS Runen eingraviert waren und oben drauf ein Aufkleber mit den Worten "Fuck Obama this black Bastard" verewigt war. Symphatische Leute laufen hier rum. Geht echt gar nichtklar . Naja, jedenfalls haben wir alle kostenlosen Unterricht im knacken von Autos bekommen. Denke das könnte ich mit einem dünnen Blech und einem Keil nun auch schaffen. Stefan hat dann noch seine Kreditkarten sperren lassen. Im übrigen nicht schnell genug. Einige Tage später hat er per Mail seine Kreditkartenabrechnung bekommen und der dreiste Sack von Dieb hat doch tatsächlich nachdem er im Supermarkt das Zeug geklaut hat, auch dort mit Stefans Kreditkarte einen Einkauf für $11 getätigt. Sehr genügsam jedenfalls. Noch später hat uns der Generalkonsul von Los Angeles angerufen und gesagt das die Brieftasche in Kingmen gefunden wurde und sie an das zuständige Bürgerbüro in Deutschland geschickt wird. Wenigstens muss Stefan dann keine neuen Papiere beantragen. Danach haben wir halt den ganzen Tag nur vor dem Supermarkt verbracht und auf unser neues Auto gewartet, was dann auch irgendwann mal kam.

Wir sind dann als wir das neue Auto hatten, auch wieder einen Dodge Charger, aber diesmal in einer besseren Farbe und mit wieder vollem Tank, nur noch drei Stunden weiter gefahren und haben uns ein neues Motel gesucht und den Grand Canyon Besuch auf den nächsten Tag verschoben.

Montag, 30. Mai 2011

USA TR - Von der Wüste zur Skyline - TEIL I

die Protagonisten:
Stefan the drunken Trucker
Falk-O the drunken Wolverine
bozzo the drunken Drunkster

Tag 1:
Mein Wecker klingelt mich um 03:30 aus dem Schlaf. In dem Moment frage ich mich warum ich erst um 01:00 schlafen gegangen bin und bereue das alles schon bitterlich. Weinend gehe ich unter die Dusche und rasiere mir die Eier.

06:30: wir sind am Flughafen und haben bereits die Flugtickets abgeholt, die Koffer abgegeben und uns mit der Polizei amüsiert. Stefan wurde als mutmaßlicher Bombenleger enttarnt und musste seinen Laptop zur genaueren Kontrolle abgeben. Ich musste mein kleines Pokerset öffnen und durchsuchen lassen (Chips und Karten, sehr verdächtig). Falko hatte nicht geduscht und wurde daher auch nicht weiter behelligt. Danach haben wir uns im Duty Free versucht mit Zigaretten einzudecken. Ist aber grandios gescheitert, weil irgendein System kaputt war und das nicht gechecked hat das wir über Amsterdam in die USA einreisen und deshalb keine Steuern zahlen müssen. Also haben wir uns Whisky gekauft. Damit hatte das Kassensystem nämlich keine Probleme. Danach ab an die Flughafenbar und erst einmal zwei Weizenbier vernichtet, was mich danach geschwind auf die Toilette getrieben hat und ich gepflegt kacken musste.

07:00: Wir sind in der Luft. Mit Royal Dutch Airlines. Hässliches holländisches Pack.

07:45: Ein Fliegerbier später landen wir bereits in Amsterdam. Da die Koffer durchgebucht wurden, haben wir genug Zeit uns nun mit Zigaretten einzudecken. Jeder kauft sich eine Stange. Ich Pall Mal Rot mit weißen Filtern. Sehr stilsicher.

11:00: Unser Flug nach LA hat eine Stunde Verspätung. Da wir eh schon zwei Stunden wartend rumsitzen empfinde ich langsam so etwas wie akuten Hass in mir empor steigen. Ich nutze die Zeit um ca. ein dutzend SMS mit meiner Freundin auszutauschen. Wir vermissen uns bereits sehr. lol.

12:00: Das Boarding beginnt. Wir warten bis keine Schlange mehr vorhanden ist und steigen so gut wie zu letzt ein. Unser Flugzeug ist eine Boeing 747 und wir sitzen direkt neben dem Aufgang zur Bussinessclass. Meine mehrmaligen Versuche während des Fluges dort empor zu gelangen wurden allesamt von aufmerksamen hässlichen holländischen Flugbegleiterinnen unterbunden. Das TV Programm in des lässt zu wünschen übrig. Highlight war noch diese neue niederländische Komödie, die mich dazu veranlasst hat die nächsten drei Tage an alle meine Sätze ein "Junge" dran zu hängen. Wer den Film gesehen hat weiß wovon ich spreche. Der Flug ansonsten war sehr anstrengend, weil ich nicht schlafen konnte. Ich habe versucht mich zu betrinken um dadurch schlafen zu können, was aber auch nicht geklappt hat. Statt dessen war ich ständig auf Toilette pinkeln. Ich habe einfach keine gute Bierblase.

15:00 (11 Stunden Flug, 8 Stunden Zeitverschiebung) LA Ortszeit landen wir. Juhu. Einige Daumenabdrücke und Irisscans später befinden wir uns auf offiziellem amerikanischen Boden und holen unser Auto ab. Wir wählen einen Dodge Charger aus. Ein geiles Gefährt. Mit diesem V8 unter dem Hintern verfahren wir uns dann auch direkt erst einmal in LA, ehe wir nach einer Stunde zufällig plötzlich auf dem richtigen Highway sind. Danach geht es nur noch drei Stunden lang gerade aus. LA ist so fucking groß, unglaublich, Die ganze Stadt ist arg in die Breite gebaut, weil man wegen der Erdbebengefahr fast keine hohen Häuser baut. Ich bin mir in des sicher dass das ohnehin überfällige Erdbeben mich erwischen und töten wird. Die anderen teilen diese Meinung nicht, aber die werden schon noch sehen.

19:00 kommen wir in Joshua Tree an. Zumindest glaube ich dass das Kaff so heißt. Wenn nicht, shice drauf. Zumindest ist der Joshua Tree National Park nebenan, den wir uns tags darauf anschauen wollen. Wir mieten uns in das einzig vorhande Motel ein, kaufen uns bei dem einzigen vorhanden Minimarkt einen 32er Pack Miller Bier, verfrachten diesen in gekühlte Gefilde und gehen danach in die einzig vorhande Saloonbar und futtern erstmal den schlechtesten Burger den ich jemals serviert bekommen habe. Wenigstens läuft nebenbei noch ein Playoff Spiel der NBA und irgendwelche fetten hässlichen Redneckweiber versuchen Karaoke zu singen. Auch uns wollen sie dazu überreden, aber wir lehnen dankend ab. Nach dem Essen, ein paar Bier und einem Tequila Shot zum verdauen (wobei deren Shots 4cl groß sind.yay.) gehen wir zum Motel, setzen uns an den dreckigen Pool in dem bestimmt schon einige Leichen früh morgens gefunden wurden und spielen eine Runde Poker. Der Einsatz: Ein Bett alleine für Nacht. Die Verlierer müssen sich ein Bett teilen. Ich zerstöre erwartungsgemäßg meine Opfer, trotzdem ich zweimal ausgesuckt werde im HU. fuck yeah.


Tag 2:
Wir stehen bereits um 08:00 auf, sind alle etwas verkatert, also erstmal Schmerztabletten reindübeln und geben den Schlüssel vom Motel ab, kaufen uns an der Tanke gegenüber was zum Frühstück, was man so Frühstück nennen kann, und fahren in den Joshua Tree Nationalpark. Dort kaufen wir uns irgendeine Karte für $80 mit der wir in alle Nationalparks reinkommen die wir eh noch so besichtigen wollten und dadurch einiges an Kohle sparen. Folgend fahren wir mit dem Auto verschiedene Spots an. Neben Viewpoints gibt es viele Wanderpfade, die wir aber getrost mehr oder weniger ignorieren. Wir gehen die teils nur so 5-10min lang um einen Eindruck von der Natur zu bekommen und kehren danach um. Es ist auch verdammt heiß und überall ist nur Sonne. Wüste halt. Diverse Warnschilder das man umkehren soll wenn man nur noch die hälfte seines Wassers hat, amüsieren uns, geben uns aber auch zu verstehen das wir Experten so ganz ohne Wasser lieber keine große Wandertour machen sollten.

An einem Viewpoint namens Big Rock oder so ähnlich, zumindest war da jedenfalls ein großer Felsen, klettern wir wie junge Affen durch die Felsen und fotografieren uns. Dabei hätten wir fast den ersten Todesfall zu beklagen gehabt. Stefan der Oberkletteraffe hat es irgendwie geschafft auf einen ziemlich hohen und sehr schmalen Felsen zu klettern. Falko und ich apllaudieren anerkennend und fotografieren Stefan in seiner Siegespose, ehe er zu schreien anfängt, mit den Händen fuchtelt, fast das Gleichgewicht verliert und nur mit Mühe und Not, immer noch schreiend, den Felsen runter klettert. Auch das wird alles pflichtbewußt fotografiert. Irgendeine Killerwespe verfolgt ihn und er schreit, nachdem er wieder unten bei uns ist, immer nur "hört ihr es summen, hört ihr es summen?" weil das Viech irgendwie scheinbar in seinem Haar, Ohr, Nase, Gehirn whatever ist. Es summt nämlich wirklich arg bedrohlich von ihm aus, aber wir sehen das Viech nirgends. Irgendwann ist es aber weg und wir fahren weiter. Ich lasse es mir nicht entgehen in den nächsten Stunden öfter mal ein "bssssss" einzustreuen.

Nach ca. 5 Stunden Besichtigung etc. begeben wir uns wieder auf den Highway und fahren 4 Stunden zu unserem nächsten Punkt auf der Route, der mir gerade nicht einfallen will. Deshalb beende ich das an dieser Stelle und muss meine Gehirnzellen erst einmal rebooten um die Erinnerung wieder zu bekommen.


Fortsetzung folgt also.

Sonntag, 29. Mai 2011

Ein Monat ohne Poker

So, der Mai ist jetzt schon fast um und ich hab den Monat noch nicht eine Hand gespielt. Woran liegts? Ich weiß es momentan irgenwie selber nicht.
Hauptsächlich ligts wahrscheinlich daran, dass ich kaum eine wirklich freie Minute hab. (ohh, armer Hund, ich weiß). Aber im Ernst. Für meinen Hiwi Chef bin ich recht stark eingespannt. Da hab ich den Monat gefühlte 100 Präsentationen vorbereitet bzw. überarbeitet. Außerdem fiel mir die Aufgabe, eine Übung zu einer Vorlesung zu erstellen die sich mit dem Thema CNC-Drehen beschäftigt. Wem das nix sagt. Da werden in einer Programmiersprache die Befehle beschrieben um z.B. sowas herzustellen.


Wenn man sich da nicht auskennt (so wie ich am Anfang) dann dauert das.
Außerdem häng ich grad noch in meiner Semesterarbeit. Bis zum Ende meines ach so tollen Maschinenbaustudiums muss ich 2 davon schreiben. Das ist jetzt die zweite und ich komm bei weitem nicht so gut voran wie ich mir das vorgestellt hab.
Zudem hab ich mir selbst noch ein Ziel gesteckt, und das heißt Webprogrammierung. Wenn ich also momentan nicht Präsentationen baslte oder Übungen vorbereite, nicht an meiner Semesterarbeit rummache oder allgemein was für die Uni tu, dann les ich einen 700 Seiten Wälzer über PHP und MySQL und einen 450 Seiten Prügel über Javascript.
Das mit der Webprogrammierung hab ich mir ja selbst zuzuschreiben, aber hat doch großen Anteil daran, dass ich momentan zu nichts anderem mehr komme.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass ich auf Stars auch atm keine Kohle mehr habe. Das liegt alles auf  NT. Und auf Carbon liefs nicht wirklich so gut, wie ich mir das erhofft habe. Ich bin zwar im Plus, aber nur minimal.
Ich glaub bevor ich wieder richtig einsteigen kann, muss zumindest mal die Semesterarbeit fertig werden, damit ich nicht zig verschiedene Sachen gleichzeitig hab. Und ich sollt mir mal wieder ein paar Vids, die noch (entweder ungesehen oder nicht verstanden) auf der Festplatte rumliegen, anschaun.

Ich hoffe ich kann euch bald mal wieder mehr mit Poker Content erfreuen, aber zur Zeit gehts halt nicht.
Aber sobald Bozzo wieder da ist, wird der Blog auch wieder belebter werden.

Montag, 23. Mai 2011

Neues Pokerziel: Segway

Gestern war autofreier Sonntag in Hannovers Innenstadt. Und weil das Wetter auch ganz gut war, sind wir mal vor die Haustür. Da wir in der Innenstadt wohnen, standen wir also quasi sofort in der autofreien Zone.

Jede Menge Zelte waren aufgebaut worden, Hüpfburgen, Turnmatten, Öko hier, Bio da, Atomkraft Nein Danke!, Hybridautos, Fahrräder, Traumfänger zum Selberbasteln...

Und dann der beste Teil: Ein kleiner Parcours, in dem man kostenlos mal ein Segway ausprobieren konnte. Kurz eine E-Mail-Adresse angegeben, unter der ich dann wahrscheinlich in den nächsten Tagen ein Angebot nach dem anderen für Segway-Touren durch Hannover bekommen werde, Coupon beim "Fahrlehrer" abgegeben und los ging es.
Ist ganz einfach! Und machte selbst in den kurzen 5 Minuten tierisch Spaß! Vorbeugen gleich Gas geben, nach hinten bremsen und rückwärts und gelenkt wird das Teil mit der Haltestange, eigentlich wie ein Fahrrad. Slalom, eine 8 fahren, rückwärts einparken und durch enge "Wege" kurven... Alles kein Problem. Selbst Tanja hat es hinbekommen.

Neues Pokerziel (mit unbestimmtem Zeitplan): 8,5k Euro

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