Freitag, 3. September 2010

21

Ben Campbell ist Mathematikstudent am renommierten M.I.T. und ein wahres Genie auf seinem Gebiet. Eines Tages erhält er ein verlockendes Angebot: Einer seiner Lehrer, der Mathematik-Professor Mickey Rosa, will ihn für sein "Blackjack Team" anheuern. In diesem Team bildet Rosa hochbegabte M.I.T.-Studenten als Spezialisten im Kartenzählen aus. Nicht ohne Hintergedanken, denn er hat etwas entwickelt, von dem viele nicht einmal zu träumen wagten: Die perfekte Formel, um jedes Casino auszunehmen. In Las Vegas gelingt es dem cleveren Experten-Team, die Casinos mit einem ausgeklügelten System - und auf mehr oder weniger legale Weise - um Millionen zu erleichtern. Doch die Casino-Security ist ihnen bereits dicht auf den Fersen…

Soweit der Text auf dem Cover.

Meine Meinung zum Film:
Wieder mal ein Film, der halbwegs auf einer wahren Begebenheit beruht. So wie "The Stu Ungar Story". Solche Filme mag ich ja. Und Kevin Spacey sowieso. Allerdings handelt es sich um einen Film, der rein gar nichts mit Poker zu tun hat. Aber es kommen Karten darin vor und solange ich keine weiteren Filme finde, in denen es sich um Poker dreht, muß das reichen...

Kevin Spacey spielt großartig den Mathematik-Professor am MIT. Wie er sagte, war es Schauspielerei auf höchstem Niveau, denn er sei im wahren Leben im letzten Halbjahr seiner Schulzeit in Mathematik durchgefallen. Es sei also absolut lächerlich, dass er Karten zählen könne.
Mit Jim Sturgess spielt ein relativ unbekannter die Hauptrolle in dem Film. Man kann ihm die Rolle als Mathe-Nerd/Genie zwar abnehmen, aber in Wirklichkeit stellt man sich so eine Person eher wie seine beiden Freunde, mit denen er gemeinsam einen Roboter baut, vor.
Fürs Auge und den Touch Liebe spielt Kate Bosworth die Rolle einer der Tischspäherinnen.
Und alle von denen sagten, dass man vor Laurence Fishburn als Casino-Inspector echt Angst bekommen hat und man sich mit ihm auf keinen Fall hätte anlegen wollen.

Die Story ist nicht schlecht (umgesetzt), in den Extras auf der DVD wird das Problem, dass Blackjack nun nicht unbedingt ein Zuschauerspiel ist, benannt. Das wurde mit ziemlich guten Kamerabildern und -positionen gelöst. Auch mit Hilfe von neueren Kameratechniken.

Die Extras beinhalten unter anderem eine Erklärung, wie man Karten zählt, wie es funktioniert und wie man es anwendet. Soweit ich weiß haben aber die Kasinos heutzutage die Regeln soweit geändert, dass Kartenzählen kaum noch möglich ist. Ansonsten gibt es noch den Trailer und eine Erklärung, wie der Cast zustande gekommen ist, die erwähnten Kameratechniken und wie verrückt es war, im Casino bei laufendem Betrieb einen Film zu drehen.

Alles in allem ein sehenswerter Film für alle, die sich für Blackjack und Mathematik interessieren.

Kommentare:

psycho hat gesagt…

damals im kino gesehen, für einen netten abend durchaus zu empfehlen :)
(man muss halt ein ganz klein wenig gamblegen haben ;D)

bozzo hat gesagt…

karten zählen ist heute nicht mehr möglich weil einfach die decks immer komplett getauscht werden und somit wieder alle karten im spiel sind.

warum die da nicht früher schon drauf gekommen sind, ist mir allerdings schleierhaft.^^

film ist ganz ok. fand die party/liebes exzesse etwas unnötig/fehl am platz für mathematik nerds, aber ok, hollywood halt. der zuschauer braucht wohl sowas. war auf jeden fall gute unterhaltung insgesamt.

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