Freitag, 7. November 2008

Brügge - sehen und sterben

Spontan haben wir beschlossen über das Wochenende einen Trip durch Belgien zu starten, mit dem letztendlichen Ziel unser Vorrauskommando in Form von Flo-Man, der ein Auslandssemester in Leuven absitzt, zu besuchen. Wir, sind in diesem Fall unser Fahrer und gleichzeitiger Feldwebel der Sani Kompanie aus Ulm Daniel, unser Quoten- und Dauerstudent Bird, sowie Biermeister Stefan und meine strahlende Persönlichkeit. Treffpunkt wird heute Nachmittag um 15:30 bei Daniel sein, also werden wir vermutlich, bis alle mal da sind, um 17:00 abfahren. Wobei ich der festen Tradition gemäß definitiv als letzter eintreffen werde. Vermutlich muss ich aber eh Stefan vorher einsammeln, weil der seine eigene Fahrtauglichkeit seit seinem Feierabend um 14:00 verloren haben dürfte. Auch das ist eine nicht ganz unwichtige Tradition, allerdings lediglich für ihn.

Die Fahrtzeit wird laut diversenen getesteten Navis um die 2 1/2 Stunden betragen bis wir unsere erste Etappe, Leuven, erreicht haben werden. Ich gehe aber eher einmal von ca. 4 Stunden aus, da wird mitten in den Berufsverkehr kommen werden und alle halbe Stunde jemand pinkeln muss. Bier reinigt ja die Nieren und das ständige Ruckeln im Auto tut dann sein übriges um die Blase schnell anschwellen zu lassen.

Ich selbst schütte mir schon im 20 Minuten Takt eine Tasse Kaffee rein, um die Nacht perfekt zur Party nutzen zu können. Leider macht mich das etwas sehr zitterig und hyperaktiv. Ich bin gespannt was Belgien so zu bieten hat und ich hoffe für Flo-Man das er in den drei Monaten wo er die Lage dort schon auscheckt, einige Belgierinnen kennen gelernt hat die er uns vorstellen kann.

Samstag oder Sonntag wollen wir dann Brügge besichtigen, was ne ganz schnuckelige Stadt ist. Nach dem Film, dessen Titel auch der heutige Blog Titel ist, bin ich ohnehin ganz erpicht darauf die Stadt noch einmal zu sehen. Das letzte Mal war ich vor grob geschätzten 10 Jahren dort. Sonntag werden wir dann die Rückreise antreten und Abends oder Nachmittags wieder zu Hause eintreffen - sofern alles nach Plan verläuft. Natürlich könnte es auch passieren das wir nie mehr nach Hause kommen, im Knast landen, jemand eine Frau findet, heiratet und für immer in Belgien bleibt, ausversehen nach Frankreich wieder düsen weil wir uns verfahren haben, oder sonstige abstrusen Möglichkeiten. Man muss ja alle Evantualitäten genau in Betracht ziehen.


Das alles war jetzt ein mieser Blogfüller weil ich keine relevanten Pokernews zum Besten geben kann. Ich habe diese Woche lediglich knapp 1000 Hände gespielt, bin dabei 1 1/2 Stacks up gekommen und fertig. Frustrierend ist das Pokerstars den Elephant von Strategy auf die Blackliste gesetzt hat. Warum auch immer, zumindest suckt das derbst. Ich hoffe das klärt sich schnell, denn wenn müssten Pokertracker, Holdemdingens usw. auch verboten werden, das fällt ja alles in die gleiche Sparte. Ab nächste Woche habe ich mir fest vorgenommen wieder mehr zu spielen und mit mind. 9tabling auf mein Monatsziel hin zu arbeiten. 6 1/2 Stacks remaining till NL50.

Mittwoch, 5. November 2008

Ja, einmal Glück haben reicht auch...

Erneuter Versuch im $11 SnG bei Party.

Dummer Call nach einigen Händen mit 99 auf QT8-Board gegen einen Shortie. Er hatte mein Preflopraise mit AT gecallt. Halber Stack weg, nicht so tragisch. Also "push or fold-Modus" eingeschaltet und alle Paare und alle hohen Asse gepusht. Brachte einige BBs und SBs und Limper und auch mal den ein oder anderen Call. Somit wieder 2. in Chips, fast gleichauf mit dem CL. Noch ein paar Pocketpairs und hohe Asse. YAY! Ich bin CL.

Aber irgendwann muß sich das Blatt ja wenden... Shortie mit 8 BBs pusht, ich calle mit 66. Er hat KTs und turned den K. Na gut, nicht schön, aber nicht tragisch...

Tragisch wurde es erst, als ich mit AJo in AKo lief. Das war teuer. Normalerweise bekam der hinten liegende im ganzen Verlauf immer! auf dem River Hilfe. Bei mir nicht... Naja...

Aber das kann man ja in meiner letzten Hand dann sehen: www.pokerhand.org. Den Call kann ich ihm nicht übel nehmen, selbst mit schlechteren Karten nicht...

Also raus als Bubble Boy.

Die verbliebenen $4 habe ich dann am NL10 Tisch verdonkt. Da bin ich leider nach einem Orbit mit ATo am BU in AKo gerannt. Ja nun. Da ich nur noch 5 Tage für die restlichen 96,67% Zeit hatte, um den Cash zu clearen, kein großer Verlust. War ja Partygeld, das ich da habe...

Montag, 3. November 2008

Party hat mich wieder lieb!

Haha! Da schenkt mir Party mal wieder $15 für sofort annen Tisch dran bei!

Cool!

Was damit machen? Sind ja wieder nur 7 Tage, die man Zeit hat, die ganze Kohle zu verschleudern!
$2 Speed Rebuy $8k Gtd spielen? Hm... Aus der knutsonschen Ecke kommt ein "NEIN!". OK. $11 Turnier? Schon eher. Oder, ganz witziger Vorschlag: PLO25 Tisch und mit der erstbesten Hand pushen. Da sage ich: "NEIN!".

Booh! Was machen, was machen? Ach Mist, eine Bekannte wollte sich ja gleich auch noch melden und etwas abholen... Plötzlicher Zeitdruck also!

Na gut! Is ja nich mein Geld! $11 SnG! Und wenn es bis zum 10.11. nicht weg ist, dann holen sie es sich schon wieder wieder...

In der ersten Hand fliegt auch schon gleich einer raus. Guter Start für den anderen.

Dann fängt PP richtig an mich zu lieben und ich entdecke auch eine Spur von Zuneigung:
Das Schalentier bekommt AA und geht voll ab!

Und dann mal seine Lieblingsstarthand. Damit setzt man aber auch nur 3 BBs an einem so tighten Tisch. Und der Tisch war bis auf 3 Leute wirklich tight. Die waren aber auch zuerst raus.

Die Blinds stiegen im Verlaufe des Spiels im Vergleich zu den gespielten Händen sehr stark an, da ein Mitspieler immer die komplette Zeit verbrauchte und den Countdown bekam und selbst diesen sehr oft verstreichen ließ. So kam es, dass ich mit guten Pockets (AQs / KQs) an dem Tisch öfter die Blinds abgreifen konnte. Solche Karten kamen auch in einer schönen Unregelmäßigkeit, so daß ich immernoch tight wirkte und es nicht nach purem Steal aussah. Ich hätte mich über Calls bei den Karten auch nicht geärgert.

Dann wurde es aber langsam auch zu dumm. Alle waren tight, die Blinds bekamen oft einen Walk, und Knut meinte auch, ich solle an so einem Tisch ruhig mal mit A oder K preflop pushen. Hat funktioniert. In dem Fall wäre mir ein Call nicht so recht gewesen. Das gleiche hat auch nochmal mit Deuces und AKs funktioniert. In Chips war ich die ganze Zeit so 1. bis 3. von den lange Zeit verbliebenen 6.

Dann kommt eine "spannende" Hand. Mein Villain war noch der looseste am Tisch. Und gegen mich im BB machte er bei der Höhe der Blinds gerne eine Minbet, mit der er vorher auch zweimal bei mir durchgekommen ist und ich gefoldet habe. Diesmal wollte ich nicht kampflos meinen BB hergeben.War ne knappe Sache, aber ist gut gegangen.

Und ab dann wurde aus der zähen Partie plötzlich ein Feuerwerk!
Knall!
Bumm! (ich war da mal unbeteiligt)
Peng!
Alle Hände direkt nacheinander!

Dann zwei Hände Pause im HU ohne Action meinerseits. Aber dann:

Finally!
Statt $15.17 nun $54.17 auf dem Konto! Und schon gleich $39.17 zu Neteller transferiert. (die $.17 lagen da noch so auf dem Konto rum)

Mal sehen, was ich mit den $15 in den 7 Tagen noch so anstellen kann...

Ach ja, wer jetzt findet, daß dieser Report für ein einzelnes SnG sehr dramatisch und sehr üppig ausgefallen ist, der hat Recht Aber ich habe mich halt so gefreut und so lucke ich mich durchs Leben und meine Bankroll wächst und wächst...
Außerdem wollte ich die anderen mal aufheitern und zeigen, daß es auch anders geht!

Down Down Down

3 Tage stehen nun ins Land. Nimmt man die letzte Woche sind es sieben. Doch helfen tut es trotzdem nicht, in den letzen 7 Tagen nur einen Tag im Plus, 15$. Der Rest ist dooown. Irgendwo zwischen 200 und 300$. Grundsolide also. Vor gestern waren es 2,3 und 4 Outer, und 2mal schlechte Calls. Nach gestern dachte ich nun, es geht wieder so einermaßen, wenigstens Breakeven oder so. War sogar wieder 15$ up. Hatte mir auf Grund des downs eine StoppLossMarke bei 3 Buy ins pro Tag gesetzt. Habe mich heute natürlich nicht dran gehalten. Resultat daraus: 99 < QQ. Kein Beat. Jawoll!
Doch warum habe ich Zeit hier zu bloggen? Keinmal dürfte ihr raten. Für heute höre ich auf. Warum? Weil ich soeben AQs fand. Und einen A88 Flop. Schön, denn Trips hat man Headsup nie. Es kommt also wie es kommen muss, ich halt mir sogar extra die Augen zu, UM DANN 88 BEI VILLIAN ZU SEHEN!!! Nice Hand, Sir. Darf ich auch mal Quads floppen? Oder lieber n RF, weil ich mit Quads auch noch verlieren würde ... Sidebets?

Somit nähert sich die Bankroll also wieder der Untergrenze von 1k$ Ich freu mich. Aber um es (vor allem für Krebsi :P ) klarzustellen, dies ist kein (!) Heulpost. Ich liefere hier einen Zustandsbericht, und Argumente für meine weitere Vorgehensweise. Jawohl. Denn es verhält sich so, dass das Niveau (obwohl es unter dem Bett liegt und Tetris spielt(verdammt gut sogar(muss es von mir haben))) vor allem auf den 21$HUsngs aber auch auf den 31.5$ern denkbar schlecht ist. Genug Fisch für jedermann, und ab und an einer der meint er müsste Reg sein. Passiert. Soll heißen?

NOCH habe ich die Bankroll für das Limit, und fast noch wichtiger - Selbstvertrauen. Ich weiß irgendwo dass ich mit den Limits klarkomme. Doof nur dass es auch von den Karten abhängig ist. Womit wir zur Schlüsselfunktion dieses Eintrags kommen. Nachdem ich mit dem Bankrollplan zufrieden bin, kommt hier nun der Plan der mich schützen soll. Vor Tilt, Down und McCain.

Die StoppLossMarke von 3 Buy ins wird flexibilisiert. Bedeutet: Angenommen ich starte bei +- 0: Ich mache Gewinn. Also sitzt die Marke bei 3 Buy ins. Mach ich am nächsten Tag Verlust, wird auf 2 zurückgeschraubt. Mache ich 3 Tage hintereinander Verluste, geht es runter auf 1 Buy in und ich werde die Session genau reviewen. Sollte ich ein paar Tage hintereinander Gewinn machen, wird - eventuell - auf 4 Buy ins erhöht. Absolute Obergrenze. Bedeutet also:
Verliere ich 3 HUsngs an einem Tag höre ich auf zu spielen. (Egal (und das ist wichtig) wie und gegen wen ich verliere. 3 Mal besser gespielt? Sehr gut. 3 Mal Pech? Egal, aufhören jetzt!)
Verliere ich zB das erste des Tages durch Unkonzentrierthiet ist sowieso Pause angesagt, das sollte klar sein.

So. Folgende Frage möchte ich ihn den Raum werfen. Ist es sinnvoller die StoppLossGrenze bei Overallwinnigs/Day anzusetzen? Bedeutet also zB: Ich spiele 6 HUsngs, 3:3 Habe also 3 verloren, bin aber nur durch den Rake down. Spiele ich hier weiter? Und höre bei mehr als 50$ Verlust auf? ZB? Ihr seit gefragt.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Musterung steht bald an. Und vielleicht besuche ich diese Woche schon, sonst nächste Woche mal einen Capoeira"Coaching". Ist ein Mischung aus Tanz und Kampf, wenn man es so formulieren möchte. Pedia. Wiki Pedia. Die weiß mehr wenn ich nachgucken wollt, oder ihr fragt mal YouTube nach visuellen Beispielen diser Sportart.
So. Ich grübel jetzt noch ein wenig über Verluste um den Abend dann ausklingen zu lassen.

swing. swang. swong.
swing on.



Und Blink 182 ist auch scheiße.

Oktober/November

Der Monat Oktober ist zu Ende, Gott sei Dank! Viel schlimmer ging es schon fast nicht mehr, aber das konnte der fleißige Leser ja wunderbar 31 Tage lang an Hand meiner Heulposts mit verfolgen. Da euch das vermutlich genauso ankotzt sowas immer nur zu lesen wie es mich ankotzt sowas zu erleben, hoffen wir einfach einmal alle das der November besser wird. Ansonsten halte ich es auch für möglich auszucashen und erstmal eine längerfristige Pause einzulegen. Aber so weit wird es vermutlich dann doch nicht kommen.

Daher blicke ich auch eher optimistisch in die Zukunft und gebe das Ziel aus Ende diesen Monats wieder auf NL50 hoch zu kommen. Dazu fehlen mir round about 8 NL25 Stacks. Sollte also zu schaffen sein sofern ich meinen normalen Gewinn wieder einfahren kann. Ich lasse mich da aber mal überraschen. Wenn das alles nichts bringt könnte ich mir auch vorstellen Stars zu verlassen und mir den $600 Bonus + Rakeback auf Full Tilt zu holen. Das wollte ich zwar erst angehen wenn ich NL50 regular bin, aber notfalls ziehe ich das auch vor, Hauptsache irgendwie Profit machen.

Am Wochenende habe ich ziemlich wenig gespielt, irgendwas mit ~550 Händen und lächerlichen $6 up, lag einfach zu einem großen Teil daran, dass mich am Freitag das Spiel Fallout 3 per Eilsendung erreicht hat und ich meine Zeit dafür aufgewendet habe. Ein klasse Spiel ist das. Gewalt, Drogen, Sex, postapokalyptische Atmosphäre, verrückte Characktere...alles was man so braucht. Wird mich wohl auch noch die nächsten Tage vom Pokern fern halten, aber da ich momentan eh nix groß erreichen muss ist das schon ok. Den Silberstatus auf Stars und den Goldstatus auf Strategy macht man auch leicht ohne viel spielen zu müssen.

Hier noch mein mitleidserregender Month Graph. Die ersten 9k Hände sind auf NL50, der Rest auf NL25. Man sieht also das mein Down nicht unbedingt am unbeatable Limit lag. Naja, das hilft mir auch nicht sonderlich. Finde nur krass das meine Verluste auf NL25 mit denen auf NL50 recht konform gehen, sollte eigentlich deutlich weniger sein.

Sonntag, 2. November 2008

Hallo November,

sooooooo. Die Heizung in der Bude ist angestellt. Den ersten Frost hatten wir wohl auch schon. Dann kann die Grünkohl-Saison ja beginnen.
Tja. November. Die warmen Monate sind vorbei und ich habe nicht einen Tag an meinen Oldtimer geschraubt. *schnief* So kriege ich den nie zurück auf die Straße.
Irgendwie lässt sich dir Restauration nicht mit dem anderen Hobby ( pokern ) verbinden.
Bei meinem letzten Post hier im Blog war ich so ziemlich am Tiefpunkt. Hab' dann ne Weile nciht mehr ( bzw. kaum noch ) gespielt und bin stattdessen öfter in's Fitness-Studio gegangen.
Leider noch nicht oft genug. Mußte schon wieder 2 Hosen ausrangieren, die nicht mehr passen :-(
Seit Ende Oktober läuft es pokertechnisch wieder einigermaßen. Wenn auch "nur" online.
Die live-Auftritte sind alles andere als gut gelaufen. Kann also nur besser werden.

Samstag, 1. November 2008

Ich bin auch noch da...

Aber in der letzten Woche war ich sehr still.
Das liegt daran, daß ich zur Zeit auf der Arbeit mit Input vollgeknallt werde. Für den ein oder anderen von Euch mag das normal sein, aber bei uns geht es normalerweise ruhiger zu. Obwohl man jetzt nicht sagen kann, ich hätte Streß. Nein, ich lerne halt gerade nur, wie man unseren Schaltraum bedient. Und das ist ziemlich komplex.

Für die Nichtradioleute: Der Schaltraum, oder heute heißt es eigentlich Betriebsabwicklung, ist die Zentrale unseres Funkhauses. Dort laufen alle Quellen und Senken (Ziele) zusammen. Das heißt, ich kann von dort aus alle Studios im Haus mit allen möglichen Reportern, Korrespondenten weltweit, Ü-Wagen, Fußballstadien etc. verbinden. Da diese Quellen alle möglichen unterschiedlichen Übertragungswege (ISDN, Satellit, HF...) nutzen, muß man viel beachten.

Nun gut, trotzdem bin ich diesen Monat dazu gekommen, ein paar Hände zu spielen. Insgesamt 380 innerhalb von 6 Tagen. Das macht 63,3 Hände pro Session. Sagenhaft!
Aber $28.50 up...
Am Anfang ging es wie immer etwas bergab, da ich zu aggressiv gespielt habe. Bzw. dann zu passiv. Wenn ich nach einer Contibet am Flop ein Reraise oder Checkraise von Villain bekam, habe ich sehr oft gefoldet, wenn ich nicht wirklich etwas hatte, was Aussicht auf Erfolg vesprach. Also machte ich nicht mehr an jedem Flop eine Conti und es ging bergauf.

Ansonsten gibt es für den November auch wieder keine Ziele, außer die Harrington on Cash Game's endlich fertig zu lesen. Und dann gleich nochmal lesen. Kann nicht schaden.

Erstmal geht es nach dem Wochenende weiter mit lernen für den Schaltraum. Routine reinbringen und die Feinheiten und Kniffe, die einem das Leben dort vereinfachen, lernen...

Freitag, 31. Oktober 2008

The worst is yet to come!!!


Narf. Melde ich mich also auch mal wieder. Eigentlich muss ich mich freuen. Ich habe im Oktober hammerviel gelernt, Party und Full Tilt down besiegt, im SMWU gecasht - und sogar Gewinn gemacht. Aber.
Bin die letzten 3 Tage down. "Bad Beats, Bad Beats, what you gonna do when they come for you?" ...

Wie dem auch sei, ich spiele nie wieder Cashgame, und prügel jetz einfach die husngs durch. sowohl die 20er als auch die 30er sind imo gut zu schlage, deswegen will ich den November ziemlich genau 300 (bzw. 100/woche) husngs spielen und dabei einen ROI von 10% halten. somit könnte ich theoretisch nachher einen gewinn von 630$ aufweisen. plus bonusaments. vpn den 30ern musste ich weg des downs wegen. aber nuja. ich werde einfach mal weiterspielen, solange ich merke dass ich besser spiele und mich gut konzentrieren kann ist alles in butter.

hier noch mein neuer brm plan falls ich den nicht schon irgendwo gepostet habe ^^:

$5 games - 25 buy ins ($125-$300)
$10 games - 30 buy ins ($300-$700)
$20 games - 35 buy ins ($700-$1000)
$30 games - 40 buy ins ($1200+)

dann kämen 50$ husngs, aber erstmal locker bleiben. der plan ist im original von ryan aka xSCWx , auf 2+2 als jemand bekannt der husngs beherscht ;) den werde ich wohl bald zuflamen wenns weiter so unglücklich läuft. yay icq!!!

glaube das wars füs erste. im pokerworld24 forum habe ich den kram so oder so ähnlich auch stehen, da könntsch ihr ja mal vorbeigucken. (har har, wer sonst sollte das hier lesen. muh)

cliffnotes:
play maaany games
try to win.

kthxbye


p.s.: ich hasse halloween -.-

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Na also

Nach 30 Buy-Ins abwärts läuft es seit Freitag wieder. Zwar noch nicht so gut wie vorher (ich hab noch keins gewonnen, da mich der River nicht sehr mag), aber ich hab eine ITM-Rate von 50%, bin leicht im Plus und werde den Aufstieg auf VIP-Level 4 knapp verpassen. Das ist aber sowieso nur temporär, denn ab Samstag kann ich wieder einen Bonus holen, ab Montag mehr spielen, da Eishockey für zwei Wochen wegfällt und somit dafür sorgen, dass der Graph wieder richtig nach oben geht.

Was habe ich also gelernt:
-Achte darauf, immer mit Boni zu spielen, dann nervt der Downswing nicht so arg !
-Mach eine Pause und geh was trinken!
-Schau dir an, ob du auch Fehler gemacht hast [Mein ICM-Spiel ging bspw. am Ende etwas den Bach runter]

Und eben noch eine Getränkeempfehlung: Bushmills 16yrs Three Woods. Ein wahrlich exzellentes Getränk!

Montag, 27. Oktober 2008

existenzphilosophisches Geschmiere und WE Report

Zu aller erst: Ich hasse den heutigen Montag schon jetzt!

Kurz nach sieben heute morgen, ich gerade aus der Dusche raus und angezogen, klingelt es sturm an der Haustür. Ich hin, welcher Penner wagt es mich um diese Zeit zu stören? Lieferservice für Dachpfannen - wtf? Riesen Laster vor dem Haus, kein Platz zum Parken frei, da niemand uns bescheid gesagt hat. Geil! Ich also sämtliche Autoschlüssel im Haus eingesammelt weil alle noch am pennen oder noch nicht fertig waren und will die Autos umstellen. Leider blockierte dieser ca. 12 Meter lange Laster die Straße und vor und hinter ihm warteten genervte Autofahrer die vorbei wollten. Ich manövriere also die Autos zu 3/4 über Bordsteine incl. Gehwege und parke irgendwo in der Nachbarschafft vorrübergehend andere Autos zu. Die Dachdecker hätten ihn für sieben Uhr bestellt berichtet mir der ebenso wie ich genervte Lasterfahrer, natürlich sind keine Dachdecker da, die kommen ja erst immer so gegen acht Uhr. Wir entdecken unseren gemeinsamen Hass gegenüber den ganzen Vollidioten und rauchen eine zusammen. Ende vom Lied: Kein Frühstück, keine Tageszeitung gelesen, noch nichtmal meinen heiligen Sportteil, keinen Kaffee getrunken und den Zug verpasst. Perfekter Start.

Pokertechnisch lief es am Wochenende ganz ok. Wie eigentlich fast jedes Wochenende. Meine Verluste fahre ich größtenteils ja meißtens unter der Woche ein. Ich bin am überlegen ob ich nicht nur noch am Wochenende spielen soll. Mein Alltime Graph verrät mir nämlich das ich bisher Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags im Minus stehe und meine ganzen Gewinne nur von Samstags, Sonntags und Montags herrühren. Das ist schon arg verdächtig. Ich habe keine Ahnung wie ich dem begegnen soll. Das macht mich zumindest etwas fertig.
Meine Omaha Expidition verläuft ganz zufriedenstellend. Bisher 507 Hände und 1 1/2 Stacks up. Ich spiele jetzt PLO sh und bekomme da genug Action damit mir bei weiterhin zwei Tischen nicht zu langweilig wird. NL Holdem bin ich über das Wochenende zwei Stacks up gekommen. Hätte wie immer mehr sein können wenn einige hässliche Spots nicht dabei gewesen wären. Ich bin diesen Monat leider immernoch irgendwas mit $300 im Minus und irgendwie sehe ich da auch keine großen Verbesserung. Der nächste Up kommt aber bestimmt.

Aus reiner Langeweile habe ich mich mal hingesetzt und einen Report über mein weiteres Leben am vergangenen Wochenende im Zeitraffer verfasst, 'tschuldigung für die Länge.

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Freitag Abend

17:30 Feierabend. Ich fahre vor mein Haus, beschlagnahme schief meinen mir angestammten Parkplatz, recke die Hände in die Luft und rufe "Wochenende!". Die Nachbarin die, so vermute ich langsam, 24/7 in ihrem Vorgarten werkelt kennt das Ritual schon und wünscht mir viel Spass beim Feiern. Danke Frau B.!

17:35 Instant Wochenendbierchen, gut gekühlt, so mag ich es.

17:40 Ich verrichte mein Geschäft auf der Toilette, gute Konsistenz, das verspricht ein hervorragendes Wochenende zu werden.

17:45 Zweites Bierchen.

18:00 Ich begebe mich an den PC, starte meinen Messanger und schaue wer von meinen Kollegen online ist um für heute Abend zu planen. Keiner ist online, ich habe keine Lust herum zu telefonieren und schicke meinem best homes Stefan (wir kennen uns seit 20 Jahren, Kindergarten also) einfach eine SMS das ich um 20:00 bei ihm auf der Matte stehen werde.

20:00 Die Türklingel wird bis zum Anschlag malträtiert damit Stefan auch ja mitbekommt das ich da bin. Ich erstürme die Treppe zur 2. Etage und man begrüßt sich freudig, seine Freundin Sabrina etwas weniger freudig. Stefan und mir ist bewußt das nun endlich wieder das Leben nach einer Woche schuften los geht. Wir nehmen uns ein Bier, hauen uns auf die Couch und besprechen was der Abend noch bringt.

20:15 Wir beschließen zu einem Konzert Contest dreier Bands in der City zu gehen. In einer von den Bands spielen ein paar Bekannte die wir unterstützen möchten. Sabrina kommt auch mit. Juhu.

20:30 Wir kommen am Zielpunkt an und sehen haufenweise 16-18 jähriger Metalheads und komische mit Netzstrümpfen bekleidete Mädchen. Haben wir uns in der Adresse getäuscht? Nein haben wir nicht, wir sehen schon unsere Bekannten welche die Meute gleichermaßen kritisch beäugen.

20:32 Wie begrüßen die Anwesenden Justus (der Ex meiner Sis), Monte, Julian, Schweizer samt unbekannter Freundin und weitere eher weniger bekannte Nichtfreaks und bahnen uns einen Weg durch rülpsende langhaarige Nerds zur Bar.

20:40 Endlich drin und ein Bier in der Hand. Ein Euro für ein Astra Pils, ganz ok, allerdings darf ich nicht zuviel trinken da das hamburgsche Astra Bier dafür bekannt ist bei übermäßigem Konsum einen netter Kater zu produzieren. Kopfschußbier halt.

20:50 Wir spielen eine Runde Kicker. Ich muss mit Justus zusammen gegen Stefan und Monte spielen und langsam verstehe ich warum meine Sis mit ihm Schluss gemacht hat. Mit so einem schlechten Kicker Spieler hätte ich auch nicht zusammen sein wollen. Wir verlieren natürlich, wenn auch nur knapp. Ich stand in der Defensive und habe 3/4 unserer Tore von hinten gemacht, eigentlich hätte ich besser alleine spielen sollen.

20:30 Das Konzert fängt an. Ich sehe einen Metalhead der sich ein Bier in die Hose schüttet. Völlig geschockt von dieser Untat starren Stefan und ich ihn an.

20:31 Vom Schock erholt hole ich mir lieber noch ein Bier.

21:00 Die Luft ist stickig, die Metalheads nerven, das Bier ist leer - ich beschließe mit Sabrina die Veranstaltung zu verlassen und in die nächste Kneipe zu anderen Leuten von uns zu gehen. Stefan bleibt noch da, warum auch immer. Ich muss ja nicht alles verstehen.

21:10 Wir kommen in der Bar an, die anderen empfangen uns anständig mit einem lauten Freudengeheul. Sind scheinbar schon gut drauf. Anwesend ist der innerste Zirkel unserer Clique. Bird, Sollorz, Lars und der etwas weniger bekannte Bauer samt unbekannter Freundin.

21:12 Meine Lieblingskellnerin nimmt die Bestellung auf, ein 0,5er Grolsch importiert aus Holland und einen Hochstuhltee (Jägermeister).

00:30 Fünf Bier später verlasse ich die gesellige Runde und flaniere zum Busbahnhof um den letzten fahrenden Bus nicht zu verpassen. Ich brauche noch Kräfte für morgen und man muss ja nicht wieder übertreiben und erst spät nach Hause kommen.

00:35 Ich treffe beim Einsteigen in den Bus noch drei Bekannte. Es wird eine lustige Busfahrt in der wir uns größtenteils über die kleinen Möchtegengangster hinter uns amüsieren. Sie wagen es jedoch nicht uns vier anzupöbeln. Wären wir weniger bin ich mir sicher hätten die Stress gesucht, aber solange man nicht eine Überzahl von mind. 3:1 hat ist das natürlich zu gefährlich. Pussys.

00:50 Ich falle in mein Bett und ratze sofort ein.

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Samstag

08:00 Es hämmert über meinem Kopf.

08:01 Ich bin zu dem Schluss gekommen das die Handwerker wieder da sein müssen und mich wie letzte Woche foltern möchten. Ich bin echt sauer und schreie "Gott verdammte Scheisse, ich will schlafen, verpisst euch!". Ich vermute das ganze geht im Hämmern unter und niemand registriert mein Bedürfnis zu schlafen. Zumindest reagiert niemand und es hämmert weiter.

08:02 Decke über den Kopf und irgendwie versuchen weiter zu schlafen.

08:30 Es funktioniert nicht, aber ich bin nicht willens aufzustehen.

11:00 Ich liege immer noch wach und starre die Decke an. 11:00 ist eine akzeptable Zeit um nun aufzustehen. Es ging mir einfach ums Prinzip.

11:05 - 13:00 Ich habe den Weg ins Bad gefunden, duschen, rasieren, danach frühstücken und den Sportteil der Tageszeitung lesen.

13:00 - 16:00 Pokern und sämtliche Comedy Serien auf Pro7 gucken.

17:00: Eine Tiefkühlpizza wird in den Ofen geschoben, ich ziehe mich währenddessen schonmal um, danach esse ich.

17:30 Stefan holt mich mit seiner Karre ab und wir fahren zu ihm Sportschau gucken.

17:40 Wir beschließen am Supermarkt zu halten und einen Kasten Bier zu kaufen. Damit kann man nie etwas falsch machen.

18:00 Wir kommen bei ihm an und Sabrina begrüßt mich mit den Worten "Du schon wieder." - "Hallo Sabrina, ich freue mich auch dich zu sehen." Wir schnappen uns jeder ein Bier, schalten den Fernseher an und gucken Fußball. Sabrina duscht und singt dabei, wir müssen den Fernseher lauter machen um diese grässlichen Nebengräusche zu übertönen.

20:00 Partytime. Wir sind heute auf zwei Partys eingeladen, beschließen aber nur auf eine zu gehen. Diese befindet sich eine Straße weiter. Wir könnten laufen, tun es aber nicht und nehmen Stefans Auto.

20:02 Es gibt keine Parkplätze mehr, nun ist guter Rat teuer. Wir drehen noch drei Runden um den Block, da wir nicht kampflos aufgeben wollen, finden aber trotzdem nichts. Stefan opfert sich heldenhaft, lässt mich vor dem Partyhaus raus und fährt die Straße zurück um doch zu laufen. Was ein blöder Plan.

20:05 Ich bin im Haus. Der Gastgeber begrüßt mich, gibt mir ein Bier und verscheucht mich auf den Balkon, als ich mir eine Zigarette anzünde. Na toll, das wird also eine Balkonparty. Ein lustiges Phänomen ist das. Darf man in einer Wohnung nicht rauchen und muss auf den Balkon, kann man sicher sein das alle kuhlen Leute den Großteil des Abends auf dem Balkon verbringen werden und dort die beste Laune herrscht. Man lernt sich schnell kennen, da enger begrenzter Raum nur zur Verfügung steht und man somit easy ins Gespräch kommt. Zudem besteht 3/4 unserer Mannschaft aus Rauchern. Auf dem Balkon stehen schon Jonas und Bauer, man begrüßt sich und tauscht das Neuste aus. Stefan kommt auch kurz darauf.

21:00 Ich begebe mich das erste Mal eigentlich nun wirklich von dem Balkon aus auf die Party und bemerke das ein ungewöhnlicher Frauenüberschuß herrscht. Na das ist doch mal vielversprechend. Bis ich aber meine Flirttemperatur erreicht habe brauche ich noch ein Bier. Auf dem Weg zum Kühlschrank grase ich noch das Buffet ab. Marinierte Hühnchenfleischspieße sind der absolute Hit.

21:15 Ich gehe wieder auf den Balkon rauchen. Rakesh ist da und hat natürlich auch sofort den Weg auf den Balkon gefunden. Unser kiffender Quoteninder erzählt das er aus seiner Wohnung bald raus muss. Wir bemitlieden ihn und fragen wie es so weit kommen konnte. Es entwickelt sich ein unwichtiges Gespräch.

21:45 Die ersten Frauen lassen sich auf dem Balkon sehen. Ich stelle mich vor. Leider alle vergeben. Ich frage ob die Single Mädels von drinnen auch rauchen, aber es sind alles Nichtraucher. Böses Vorzeichen.

22:45 Bird, Sollorz, Marleen und Sabrina treffen ein. Die vier waren erst auf der anderen Party die Stefan und ich geschwänzt haben. Zu Recht, denn sie war langweilig wie wir erfahren. Naja, wir waren ja auch nicht da, was erwartet man also? Alle sind natürlich nun auf dem Balkon und damit wir nicht immer zum Kühlschrank müssen haben wir bereits taktisch geschickt zwei volle Bierkästen dort positioniert. Perfekte Ausgangslage.

23:00 Unser Quoteninder baut seine erste Tüte. Ich überlege kurz mich dem Rauchen anzuschließen, verzichte aber. Sollte ich stoned werden habe ich keine Möglichkeit zu chillen und durch den kleinen engen Balkon bekommen eh alle genug Stoff ab.

23:30 Ich suche die Toilette. Auf dem Weg labert mich ein geschätzt 40 jähriger Kerl an und wir unterhalten uns, warum auch immer, über den Verlauf des deutschen Bruttosozialproduktes im Rückblick der letzten 10 Jahre. Ich frage mich was ein 40 jähriger auf einer Party voller Studenten macht, möchte ihn aber nicht beleidigen und behalte die Frage für mich. Statt dessen gehe ich nun auf Toilette.

00:15 Endlich konnte ich mich erleichtern. Ich vergreife mich danach nochmal an den Fleischspießen und checke dabei das von Frauen gefüllte Wohnzimmer ab. Irgendwie ist das ziemlich einschüchternd und ich habe partout keine Idee wie ich unauffällig mit einer der Ladys ein Gespräch anfangen soll wenn drum rum das ganze restliche Freundinnen Ensamble sitzt. Ich gehe also wieder auf den Balkon rauchen.

00:25 Verdammt voll geworden. Es drängeln sich ungefähr 12 Leute auf einem 2x4 Meter großen Balkon.

00:30 Ich erzähle irgendeinen random Fetten Witz. Als ich zu Ende erzählt habe klatscht mir eine mir bis dato unbekannte Tussi ihre Hand ins Gesicht. Ich gucke sie ziemlich erstaunt an und sie labert mich voll von wegen sie wäre nicht dick, sie war mal fett aber das ist sie schon lange her und sowas würde man nicht über sie erzählen. Ich schaue sie noch viel irritierter an, meine Kollegen lachen sich kaputt. Ich überlege ob ich das Mißverständnis aufklären soll weil ich gar nicht über sie geredet habe, spare mir aber die Mühe und lache mich innerlich kaputt während sie weiter rumzickt, dem ich aber kein Gehör mehr schenke.

01:30 Es wird immer lustiger, Lars ist mittlerweile auch von der Arbeit gekommen und baut mit dem Quoteninder die nächste Tüte. Ich mache wieder einen auf Pussy und verweigere jedwede Zusammenarbeit. Heute lieber nicht.

01:45 Die üblichen Partygespräche gehen weiter. Aus irgendeinem mir entfallenen Kontext heraus sage ich "Ist der Ruf erst runiert, lebt es sich ganz ungeniert." Eine uns schon bekannte Tussi die sich irgendwie wieder in meinen Rücken geschlichen hat, braust auf und blafft mich an was ich denn damit meine und wie ich sowas sagen könnte obwohl ich sie doch gar nicht kenne. Ich starre wieder einige Augenblicke irritiert zu ihr und frage mich was für psychische Probleme die Kleine bitte hat. Komplexe scheint das Mädel ja genug zu haben. Ihr Freund Julian steht daneben und es ist ihm anzusehen das ihm diese ganze Farce ziemlich peinlich ist. Armer Kerl, aber darauf kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen. Was zu viel ist, ist zu viel. Meine werten Kollegen fangen wieder zu geiern an und ich gebe dem Mädel zu verstehen das ich sie schon wieder nicht gemeint habe und wenn Prinzessin Köttel mit dem augenblicklichen Entertainment Programm nicht zufrieden ist, sie mir bitte nicht weiter auf den Sack gehen soll und dringend eine psychologische Beratung aufsuchen muss damit sie nicht unversehens einmal Amok läuft.

02:05 Die Psychotussi ist abgedampft und hat die Party verlassen. Doch wohl nicht wegen mir?

02:30 Ich beschließe mein letztes Bier zu trinken. Stefan und Sabrina sind auch schon weg. Stefan hat wohl über den Durst getrunken und sich noch nichtmal verabschiedet.

03:00 Ich verabschiede mich von allen, nehme mir noch ein Bier für den Weg zum Taxistand mit und mache mich auf um in die dunkle Nacht zu ziehen.

03:10 Am Taxistand stehen keine Taxen. Ich fluche vor mich hin.

03:20 Ein Taxi kommt kurz bevor mir der Kragen platzt und ich steige erleichtert ein und tue dem Fahrer mein Ziel kund.

03:35 Ich falle zu Hause in mein Bett.

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